Der RSBOT ist ein humanoider Roboter zum Selberdrucken.
„Es darf nicht passieren, dass einzelne Firmen bald die gesamte Arbeitskraft auf dem Planeten kontrollieren.“
Um das zu verhindern – und weil Basteln einfach Spaß macht – gibt es den RSBOT. Zugegeben: definitiv kein Projekt für Einsteiger, auch wenn es machbar ist, sofern man sich nur tief genug hineinarbeitet.
Für die Herstellung des Körpers benötigst du eine erhebliche Menge an Filament. Es ist empfehlenswert, sich schrittweise heranzutasten und zunächst einzelne Baugruppen mit deinem Filament zu testen.
Es ist schwierig, eine feste Filamentmenge anzugeben, da diese stark von deinen Druckparametern abhängt. Grundsätzlich gilt: Je dicker die Wände gedruckt werden, desto stabiler werden die Teile.
Aktuell arbeiten wir beim RSBOT-Prototypen mit PCTG, einer Wandstärke von 4 mm und 60 % Infill. Auch 2,5 mm Wandstärke mit 35 % Infill liefern durchaus brauchbare Ergebnisse.
Plane insgesamt mit mindestens 30 kg Filament, wenn du diesen Roboter bauen möchtest. Es wird Fehldrucke geben, und viele Dateien in den aktuellen CAD-Daten sind noch nicht ausgereift und können Fehler enthalten.
RSBOT Software.
Die aktuelle RSBOT-Software arbeitet mit einer modifizierten Version von CTM (Continuous Thought Machines).
Grundlage ist das Projekt von Sakana AI:
https://github.com/SakanaAI/continuous-thought-machines
Genau wie unsere neue Text-KI Jenny AI (CTM-T) nutzt auch der RSBOT CTM „im Gehirn“. CTM ermöglicht es, den RSBOT auf einem Einplatinencomputer zu betreiben. Zugegeben: Mit nur 2 GB RAM ist der Roboter nicht gerade ein Genie – aber es funktioniert.
Ein weiterer Vorteil von CTM ist die Lösung des Spülmaschinenproblems: Der RSBOT weiß, was Teller sind, und erkennt auch, wo sie bei dir zu Hause hingehören.







